20 November 2016

Top Ten Strategic Technology Trends 2016



Big Data, Internet der Dinge - das sind Entwicklungen, die sich in der digitalen Welt schon längst fest etabliert haben. Gerade für Unternehmen, die ernsthaft im digitalen Wandel bestehen wollen, ist der Blick auf Trends und Veränderungen wichtig. Deshalb erhalten Sie in diesem Beitrag einen Überblick über die zehn Top Tech Trends von Gartner.

Strategic Technology Trends

Auf Unternehmensprozesse nehmen Trends fast immer einen großen Einfluss. Sie birgen hohes Risikopotential, fordern oftmals ein hohes Investment und kommen mit dem Risiko nur der Follower zu sein, aber nicht der Leader, der erste am Markt. Aber gerade Digitales Marketing erfordert, dass Unternehmen und Marketers bereit sind, zu investieren. Ganz nach dem einfachen Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Denn, wer nicht wagt, der bleibt hierbei schnell auf der Strecke und geht nicht nur virtuell, sondern auch real unter.

Netzwerk, Smart Machines und IT-Realität

Digital MarketingGartner gruppiert die zehn Trends in drei große Gruppen: Ein digitales Netz, Smart Machines und die neue IT-Realität. Das digitale Netz umfasst die komplette virtuelle Welt sowie die Erlebnisse und Bedürfnisse der User. Mit Smart Machines sind vor allem Algorythmen gemeint, die im Hintergrund vieles analysieren und lernen, ohne dass der Mensch manuell eingreifen muss. Die neue IT-Realität meint alle neuen Plattformen, die diese Algorythmen sowie das digitale Business unterstützen.

Top-Ten-Trends laut Gartner

Das digitale Netz

  • 1) Netzwerk Strukturen: überall und jederzeit gewinnen wir Zugang über Apps zu relevanten Informationen. Das bezieht sich vor allem auf Smartphones, Tablets, Wearables oder auch auf die Sensoren für das Internet der Dinge. Sie sollen nicht mehr alle unabhängig voneinander arbeiten, sondern als ein großes digitales Netzwerk.
  • 2) User Experience: Mit diesem Netzwerk bildet sich eine kontinuierliche digitale Erfahrung für die User. Wo immer und wann immer sie sich bewegen, bewegen sie sich zwischen digitalen Touchpoints, die eine virtuelle mit der wirklichen Realität verbinden. Das ist eine große Herausforderung für zukünftige Apps und Softwares, aber ebenso eine riesige Chance für digitales Marketing, dem Kunden immer präsent zu sein.
  • 3) 3D-Druck: steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Viele Branchen arbeiten bereits erfolgreich damit, wie die Luftfahrt, Medizin, Automobilhersteller oder das Militär. Auch in Sachen Materialien gibt es bereits eine große Vielfalt, die sich aber in den nächsten Jahren noch steigern wird. Ebenso wie die Schnelligkeit und die Dringlichkeit des Drucks.

Smart Machines

  • 4) Echtzeit-Informationen: Das digitale Netzwerk macht es möglich Informationen von allem und überall zusammenhängend zu sammeln und in Echtzeit zu analysieren. Dazu braucht es genaue semantische Tools, wie Graphiken und andere Klassifikationen, die Licht in das Datenchaos bringen.
  • 5) Erweitertes Maschinen-Lernen: Big Data macht manuelles Arbeiten unmöglich. Die Trends gehen immer mehr zu automatisierten Prozessen über, die Maschinen "intelligent" machen. Computer können somit in Zukunft vielmehr alleine lernen, indem sie Details aus ihrer Umgebung aufnehmen und klassifizieren können. Für digitales Marketing ist es relevant, zu schauen, wie sie diese Möglichkeiten nutzen können, um einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten.
  • 6) Automatisierung Tools: Siri oder Google Now machen es vor und werden immer intelligenter. Roboter, autonome Fahrzeuge und virtuelle Assistenten sind mehr und mehr die Zukunft. Die User interagieren irgendwann also nicht mehr via Tasten und Menüs, sondern über die Unterhaltung mit einer App.

Neue IT-Realität

  • 7) Adaptive Security-Systeme: Mit dem Netzwerk wächst auch das Risiko des Datenraubs. Der Fokus muss auf dem Selbstschutz der Apps und den Analysen des User-Verhaltens liegen, um adäquate Security-Systeme zu entwickeln.
  • 8) Fortschrittliche Computer-Systeme: erfordern hohe Anforderungen und bedeutet eine technische Aufrüstung der Unternehmen. Computer müssen quasi mehr wie das menschliche Gehirn funktionieren, z.B. müssen sie komplizierte Muster erkennen und daraus lernen.
  • 9) Apps und Services: Diese werden in Zukunft noch flexibler und agiler und gleichzeitig mit einer Cloud verbunden, um die Inhalte auch jederzeit webbasiert nutzen zu können.
  • 10) Internet der Dinge-Plattformen: vervollständigt flexible Apps und das digitale Netzwerk. Als Unternehmen kann das Internet der Dinge viele neue Möglichkeiten und Vorteile bringen. Digitales Marketing braucht dann jedoch eine Internet der Dinge-Plattform-Strategie. Das bedeutet, Management, Sicherheit, Intergration in andere Unternehmensprozesse sowie die Kombination mit anderen Technologien müssen geklärt und geplant werden.

Infografik: Strategic Technology Trends 

Gartner identifiziert die Top 10 Strategic Technology Trends für 2016.  Pressemitteilung Ankündigung, 6. Oktober 2015.

gartner_top-ten-technology-trends-2016.jpg

Im folgenden Video bekommen Sie noch einmal alle zehn Trends zusammengefasst erklärt.

Quelle: MEC Networks Corporation: Gartner Top 10 Tech Trends for 2016

Fazit: Einige der Trends sind schon mitten unter uns, während andere gerade erst anfangen. Dennoch sind alle irgendwo vernetzt, wie eben die ganze digitale Welt. Das digitale Marketing braucht viele dieser Trends, um sich abzuheben, um der erste zu sein und konstant Erfolg zu haben. 

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Tags: Trends, Strategic, Technology

Über Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin für Digital Marketing Kommunikation und berät Unternehmen in der Strategie-Entwicklung mit Full-Service. Qualifizierte Mitarbeiter sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. Claudia Hilker gibt Management-Workshops, schult Führungskräfte in Digital Leadership und ist Keynote-Speaker. Sie schreibt als Bestseller-Autorin Marketing-Fachbücher und bloggt über Marketing-Kommunikation, Social-Media-Marketing. Sie hat ihre nebenberufliche Dissertation über Social Media geschrieben und lehrt als Professorin Marketing an der AMD Akademie. Lassen Sie uns vernetzen: Twitter, Google+, Facebook, Xing, LinkedIn, Newsletter.

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