25 April 2018

Marketing Automation: Eine Roadmap für die Praxis



Für viele Unternehmen ist das Thema Marketing Automation neu. Vielen Marketers fehlt ein Überblick dazu. Zur Orientierung haben wir eine Roadmap erstellt, um Sie  in der Praxis zu unterstützen. Worauf müssen Sie achten?

In unseren bisherigen Beiträgen über Marketing Automation haben Sie bereits Informationen zu den Hintergünden, den Zielen, möglichen Hürden und zu Marktführern in dem Segment erhalten. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine Roadmap vor, die Sie bei der Anwendung der Marketing Automation unterstützt. Worauf müssen Sie achten? 

Strategie zur Marketing Automation

Mit unserer Roadmap für die Anwendung der Marketing Automation erhalten Sie eine Gedankenstütze, die Sie bei der Umsetzung in der Praxis unterstützt. 

Marketing Automation Roadmap

  1. Die Strategie: Der erste Schritt zur Marketing Automation ist die Wahl der richtigen Strategie. Diese muss mit der Strategie und dem roten Faden des Unternehmens übereinstimmen.
  1. Customer Buyer Personas: Ist die Strategie erstellt, steht die Konzeption der Buyer Personas im Mittelpunkt. Dabei müssen Marketers Unternehmen analysieren und planen, welche Personas sie ansprechen wollen.
  1. Die Auswahl der Software: Das Verständnis für die zukünftige Richtung des Marketings hilft, die Softwarebedürfnisse zu erkennen. Unternehmen müssen bei der Auswahl darauf achten, welche Plattformen sich mit der Software verknüpfen lassen. Auch die Integration sozialer Netzwerke ist von Vorteil, um die Konsumenten besser zu verstehen.
  1. Das Monitoring: Innerhalb des Monitoring müssen Unternehmen Informationen über Konsumenten beziehen. Das gelingt, indem Unternehmen die zuvor erstellten Buyer Personas nutzen und darin Informationen über Websitebesucher oder Leads sammeln. So erhalten Marketer ein besseres Bild über die jeweilige Zielgruppe. Werden soziale Netzwerke in die Arbeit mit eingebunden, können Unternehmen ebenfalls erfahren, wie die Stimmung in Bezug auf das Unternehmen ist und was über die Unternehmensprodukte geschrieben wird.
  1. Die Erstellung des Content: Ist die Software implementiert, müssen sich Unternehmen der Erstellung des Contents widmen. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, die gewonnenen Informationen über die Zielgruppen zu nutzen, um den Content individuell an die Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen.
  1. Erfolgskontrolle und Verbesserung: Im Anschluss und während der Marketing-Aktivitäten müssen Unternehmen das Erfolgspotential erfassen und analysieren. Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, welche Bereiche gut gelaufen sind und bei welchen noch ein Verbesserungspotential besteht. Auch hier können die verknüpften sozialen Netzwerke sehr hilfreich sein, da an dieser Stelle auch erkannt wird, wie die Kommentare und Meinungen der jeweiligen Zielgruppe ausfallen. In der Erfolgskontrolle können Unternehmen allerdings auch weitere Informationen erhalten. Dazu müssen sie Metriken wählen, nach denen die Ergebnisse ausgewertet werden.

Sieben Tipps für Ihre Marketing Automation

Zum Abschluss dieses Beitrags möchten wir Ihnen sieben Tipps anbieten, die Sie für Ihre Marketing Automation verwenden können:

  1. Die Zielgruppe: Werden Sie sich Ihrer Zielgruppe bewusst. Achten Sie dabei auch auf die Sprache Ihrer Zielgruppe.
  2. Die Buyer Persona: Definieren Sie eine Buyer Persona, die Ihnen als Leitfaden in der Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe dient. Diese ermöglicht es auch, individuell zugeschnittene Inhalte zu senden. Speichern Sie die genutzten Informationen zentral, um Datensilos zu verhindern.
  3. Die Customer Journey: Nutzen Sie die gewonnenen Informationen über Ihre Leads und Kontakte, um diese in die einzelnen Phasen der Customer Journey einzuordnen. So können Sie gezielt herausfiltern, mit welchen Informationen Sie Ihren Kontakten effizient behilflich sein können.
  4. Sicherheit: Marketing Automation erfolgt datenbasiert. Informieren Sie sich bei der Auswahl der Marketing Software daher darüber, wo Ihre Nutzerdaten aufbewahrt werden? Wenn Ihr Geschäft in Deutschland betrieben wird, sollten Sie eine Software auswählen, die das deutsche Datenschutzrecht beachtet.
  5. Erlaubnis zur Kommunikation: Fragen Sie bei jeder Art der Kundenkommunikation um Erlaubnis beim Kunden.
  6. Unentschlossene gezielt ansprechen: Unentschlossene Interessenten können durch gezielte Erinnerungen per E-Mail zu einem Lead oder Kunden werden. Das funktioniert zum Beispiel, wenn ein Interessent einen Warenkorb erstellt hat, den Produktkauf aus unbekannten Gründen aber abgebrochen hat.
  7. Das Monitoring: Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Fortschritt Ihrer Marketing-Aktivitäten und widmen Sie den Ergebnissen große Beachtung. Die Learnings helfen Ihnen dabei, Schlüsse zu ziehen, in wieweit Ihre Marketing-Aktivitäten von Erfolg gekrönt sind und welche Möglichkeiten es zur Verbesserung gibt.  

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Blogreihe zu Marketing Automation gefallen hat und dass Sie wertvolle Informationen erhalten haben. Laden Sie sich doch unser Whitepaper zu Marketing Automation für Unternehmen herunter oder lesen Sie unseren Leitfaden Marketing Automation

Marketing Automation

Tags: Marketing Automation

Über Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker lehrt Marketing an der Fresenius Hochschule. Als Unternehmensberaterin, Beirat und Aufsichtsrat begleitet sie Unternehmen im digitalen Wandel. Ihr qualifiziertes Team sorgt für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. Als Bestseller-Autorin schreibt sie Marketing-Fachbücher. Als Speaker spricht sie auf internationalen Events über die digitale Business Transformation.

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