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03 September 2016

Digitalisierung: Chancen und Risiken



Die Digitalisierung bringt viele Chancen und Risiken mit sich. Eine aktuelle Studie des High-Tech Verbandes BITKOM sowie der Aris Umfrageforschung hat ergeben, dass zwei Drittel der Befragten mehr Chancen als Risiken in der Digitalisierung sehen. Für die Studie zur Wahrnehmung der Digitalisierung in der Bevölkerung wurden im Oktober rund 1000 Personen ab 14 Jahren befragt.

Herausforderungen der Digitalisierung

Drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze in traditionellen Branchen gefährdet, während fast ebenso viele (71 Prozent) neue Jobchancen sehen. Die Umfrage zeigt zudem, dass Deutschland die Vorteile des digitalen Wandels erkennt, Herausforderungen jedoch keineswegs außer Acht gelassen werden. „Die Menschen spüren, dass die Digitalisierung immer mehr Lebensbereiche erfasst und zunehmend ihren Alltag verändert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf beim 3. BITKOM Trendkongress in Berlin.

Stellenwert der IT-Branche

Insbesondere die IT-Branche erhält eine höhere Bedeutung. Sie belegt, laut BITKOM-Umfrage, mit 35 Prozent der Stimmen den 3. Platz der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland. Auf Platz 1 liegt der Automobilbau mit 60 Prozent, gefolgt von Energieversorgern mit 48 Prozent. Banken und Versicherungen liegen auf dem 5. Rang mit 26 Prozent.

Rolle der IT-Branche

Auch als Arbeitgeber ist die Attraktivität der IT-Branche deutlich gestiegen. 57 Prozent der Befragten finden die Branche als Arbeitgeber für sie persönlich attraktiv oder sogar sehr attraktiv. Im Jahr 2008 sagten das erst 34 Prozent. Die Mehrheit der Befragten geben an, dass die Branche über interessante Tätigkeitsfelder, flexible Arbeitszeiten sowie ein sehr gutes Image verfüge. 52 Prozent halten Jobs bei IT-Unternehmen sogar für relativ sicher vor Stellenabbau.

Digital Leadership

Bei der Frage nach dem bekanntesten IT-Unternehmen liegt die Deutsche Telekom mit deutlichem Abstand vorne. Es folgen Microsoft und Apple, dann Vodafone, Goolge und Facebook. Kein Wunder, dass die bekanntesten Digital Leader der Branche ebenfalls aus den genannten IT-Unternehmen stammen. So kennen 88 Prozent aller Bundesbürger Microsoft-Gründer Bill Gates, 69 Prozent kennen Facebook-Chef Marc Zuckerberg und 57 Prozent Apple-Gründer Steve Jobs. Den deutschen Computer-Pionier Konrad Zuse kennen immerhin 41 Prozent der Befragten.

Neuland: Begriffliche und Widersprüche

Wie steht es denn mit den zentralen Begriffen der Digitalen Tranformation? Die Studie zeigt eine weite Verbreitung: Fast zwei Drittel (65 Prozent) kennen den Begriff Social Media, 63 Prozent Cloud Computing und 61 Prozent Smart Watch. Selbst Abkürzungen wie LTE (53 Prozent) oder das Wort Big Data (45 Prozent) haben rund die Hälfte der Befragten schon mal gehört. Lediglich in der digitalen Welt verankerte Termina, wie Industrie 4.0 sind nur einem Fünftel (21 Prozent) in Deutschland bekannt. Kempf: „Das sollte uns aufrütteln, stellt doch die Digitalisierung der Industrie eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre dar."

Was das Internet im Allgemeinen betrifft, so scheiden sich die Geister: 95 Prozent stimmen der Aussage zu, das Internet erleichtere die Beschaffung von Informationen. Auf der anderen Seite ist fast ein Drittel (31 Prozent) der Ansicht, das Internet führe zur Verdummung. Drei Viertel (73 Prozent) sagen, das Internet fördere die Meinungsfreiheit. Gleichzeitig sind zwei Drittel (65 Prozent) der Ansicht, das Internet sei ein Instrument staatlicher Überwachung. Obwohl es vielfältigste Möglichkeiten der Kommunikation bietet, sagen nur 37 Prozent, das Internet fördere zwischenmenschliche Beziehungen. Dagegen sind 63 Prozent der Ansicht, es führe zur Vereinsamung.

Die folgende Infografik von BITKOM Research zeigt die Umfrageergebnisse noch einmal im Überblick

Bitkom Studie zur Digitalisierung

 

Fazit: Mehr als vier von fünf (82 Prozent) Bundesbürgern sind der Ansicht, die Digitalisierung verändere Wirtschaft und Gesellschaft mindestens so stark wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert. Deshalb, so BITKOM, müsse noch mehr getan werden, um das Verständnis für die Entwicklungen der Digitalisierung zu fördern. Kempf: „Wir wollen mit Veranstaltungen wie dem Trendkongress, der CeBIT oder dem IT-Gipfel zeigen, wo die Reise hingeht, Trends begreifbar und verständlich machen. Das ist die Grundvoraussetzung, um den digitalen Wandel in Deutschland aktiv gestalten zu können."

Video über Digital Leadership von Claudia Hilker

Im Video spricht Claudia Hilker von Hilker Consulting über das Digital Leadership. Als Digital Immigrant hat Sie persönliche Erfahrungen mit dem Eintritt in die digitale Welt gemacht und berichtet in diesem Video von persönlichen Erfahrungen und Hürden. 

 

 

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Tags: Social Media, Blog, Digital, Leadership, Marketing

Über Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker ist Marketing-Expertin und berät zahlreiche Kunden im Content Marketing. Neben der Beratung zählt auch die Umsetzung und Begleitung als Interimsmanager, Projekt-Leiter oder Agentur-Dienstleister dazu. Zudem bietet sie Seminare, Workshops und Vorträge dazu an. Als Bestseller-Autorin hat sie neun Marketing-Fachbücher sowie eine nebenberufliche Dissertation über Social-Media-Marketing geschrieben.

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