25 April 2017

Digitale Kommunikation: Wer benutzt welchen Kanal?



In der täglichen Kommunikation nutzen Unternehmen viele Kommunikationskanäle. Die digitalen Kanäle variieren je nach Alter der Nutzer. Welche Kanäle sind bei jüngeren Nutzern beliebt? Und welche bei den älteren?

Totgesagte leben länger

Die E-Mail war lange Zeit die Grundlage der digitalen Kommunikation. Durch das Aufkommen von Messengern für Computer und die wachsende Verbreitung von Smartphones wird die Konkurrenz allerdings immer stärker. Dennoch steigt die Zahl der versendeten und empfangenen E-Mail weiter an.

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Laut Prognose der Radicati Group wird sich die Zahl der versendeten und empfangenen E-Mails bis zum Jahr 2019 auf 319,6 Milliarden erhöhen. Im Vergleich dazu wird für dieses Jahr wird eine Zahl von 296 Milliarden E-Mails prognostiziert.

Digitale Kommunikation: Je jünger, desto mobiler

Bei den jüngeren Nutzern erfreuen sich vor allem soziale Netzwerke einer starken Beliebtheit. Laut Internet World Business  (April 2017) weisen soziale Netzwerke bei jungen Nutzern zwischen 14 und 39 Jahren einen hohen Nutzungsgrad auf. Jüngere (14 bis 19 Jahre) nutzen vor allem mobile Messenger wie Facebook Messenger und Whatsapp.

Digitale Kommunikation

Anders verhält sich das Mediennutzungsverhalten bei Nutzern über 40 Jahren. Die SMS Nutzung ist in der Altersgruppe der 40 bis 59 Jährigen stark ausgeprägt. Personen zwischen 50 bis 59 Jahren nutzen soziale Netzwerke eher selten. Die Altersgruppe ab 60 telefoniert gerne über Festnetz.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur digitalen Kommunikation

Wie können Unternehmen auf diese digitale Entwicklung in der Kommunikation reagieren? Wichtig ist die Frage nach dem Alter der Dialog-Partner. Da digitale Kommunikation je nach Altersgruppe unterschiedlich genutzt wird, müssen Unternehmen diesen Faktor vor den Kampagnen analysieren.

Bei Plattformen wie Whatsapp oder Snapchat kommt auch darauf an, wie direkt die Zielgruppe angesprochen werden soll. Bei Whatsapp beispielsweise erreicht die gesendete Nachricht immer nur eine Person oder Gruppe. In solchen Fällen sollte die Kommunikation auf eine direkte Art und Weise erfolgen. Dies ist auch bei einer sehr jungen Zielgruppe der Fall, da sich diese eher von Unternehmen angesprochen fühlt, wenn sie persönlich adressiert wird.

Einer der Vorzüge der Digitalisierung sind Innovationen. Eine große Neuerung in der Kommunikation sind Chatbots, die eine automatisierte Kommunikation ermöglichen. Für Unternehmen bedeutet das, dass Kundenanfragen mit automatisierten Prozessen beantwortet werden. Für Unternehmen bietet das ein hohes Einsparpotential, Kunden einfach, schnell und effizient sowie komfortabel online zu bedienen. 

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> CEO-Kommunikation wird immer wichtiger

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Tags: Kommunikation, Digitalisierung

Über Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker ist Marketing-Expertin und berät mit ihrer Unternehmensberatung Hilker Consulting ihre Kunden in der digitalen Content Marketing Kommunikation. Zu den Leistungen zählen: Strategie-Beratung, Umsetzung und Begleitung − als Beirat, Interimsmanager, Projektleiter, Agentur. Dr. Claudia Hilker gibt Seminare, Workshops und hält Vorträge. Als Autorin hat sie neun Marketing-Bücher sowie eine nebenberufliche Dissertation über Social-Media-Marketing geschrieben. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit schreiben Sie mir eine E-Mail: info@hilker-consulting.de. Oder rufen Sie mich an: +49(0)177-6057849.

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