29 August 2013

Die Zukunft im Mobile Payment



Liegt die Zukunft in Mobile Payment? Aktuell ist erst ein kleiner Samen auf dem Markt gesät, der darauf wartet zu keimen. Noch gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Studien, wie Pew Search oder vom Center for Payment Studies, die voraussagen, dass Mobile Payments bis 2020 das Bargeld ersetzen werden und die Zahlung nur noch über Funkchips abläuft. Untersuchungen auf dem amerikanischen Markt zeigen jedoch keine Entwicklung in diese Richtung.

Der Mobile Market macht es vor

Zur Zeit nutzen 7 Millionen Menschen weltweit ihr Handy zum kontaktlosen Austausch von Daten per Funktechnik. Also über Funktionen, wie Bluetooth. Bis 2015 sollen es 203 Millionen sein. Damit wächst natürlich auch die Möglichkeit per Telefon eine Bezahlung durchzuführen. Ein kleiner Teil nutzt Mobile Payments bereits. Zur Zeit werden 240 Billionen Dollar weltweit mit M-Payments eingenommen. 2015 könnten das 670 Billionen sein.

Welche Hürden gilt es zu bewältigen?

Bis Mobile Payment wirklich das Bargeld ersetzt, ist es noch ein weiter Weg. Zunächst einmal müssen die Ängste aus dem Weg geräumt werden. Sicherheit und Vertrauen steht da ganz oben auf der Liste. Wie sicher sind meine Daten beim Zahlungsvorgang? Wie gut nehmen mich die Banken an die Hand, damit ich mich in diese neue Zahlungsstruktur einfinde? Für 88 % der Befragten ist das Vertrauen die Voraussetzung um sich auf Mobile Payment einzulassen. Zudem sieht man sich mit einer extremen Umstellung konfrontiert: man hat kein Geld mehr in Händen.

Mobile Payment Foto: Monty Metzger

Die Händler versuchen die bestmögliche Zahlungsweise für ihren Kassenbereich einzurichten. Sie versuchen den Kunden zu lenken, indem sie die Durchführung der mobilen Zahlungen beeinflussen.

Diese neue Art der Zahlungsmethode verbindet sehr viele verschiedene Märkte. Händler, Gerätehersteller, Mobilfunkfirmen und Banken. Deren Interessen an Mobile Payment unter einen Hut zubekommen, wird nicht leicht und muss erst einmal geklärt werden.

Wie kann Mobile Payment umgesetzt werden?

Die Banken müssen in diesem Bereich besonders Präsenz zeigen, denn sie verbinden wir zuerst mit dem Zahlungsmarkt. In den nächsten Jahren zählen die attraktiven Angebote. Die Smartphones müssen das Geschäft erkennen und Gutscheinaktionen könnten dann per SMS empfangen werden. Das wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung. Auch Kontodaten und Rechnungen sollen am Point of Sale an den Kunden übertragen werden. So bekommt dieser eine Kaufbestätigung und hat seine getätigten Käufe immer im Überblick.

Wie genau Mobile Payment aussehen kann und welche Ziele damit verfolgt werden, zeigt dieses Video von Idea Engineers.

Mobile Payments braucht noch viel Entwicklungszeit, aber mit der richtigen Unterstützung der Finanzbranche ist eine Umstellung in einigen Jahren durchaus denkbar.

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Tags: Zukunft, mobile, Banken, banken

Über Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker

Prof. Dr. Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin für Digital Marketing Kommunikation und berät Unternehmen in der Strategie-Entwicklung mit Full-Service. Qualifizierte Mitarbeiter sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. Claudia Hilker gibt Management-Workshops, schult Führungskräfte in Digital Leadership und ist Keynote-Speaker. Sie schreibt als Bestseller-Autorin Marketing-Fachbücher und bloggt über Marketing-Kommunikation, Social-Media-Marketing. Sie hat ihre nebenberufliche Dissertation über Social Media geschrieben und lehrt als Professorin Marketing an der AMD Akademie. Lassen Sie uns vernetzen: Twitter, Google+, Facebook, Xing, LinkedIn, Newsletter.

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