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03 March 2016

Vortrag: Instagram, Snapchat, Periscope im Content-Marketing



Mein Vortrag auf der Content-Marketing-Conference am 1. März 2016 in München lautete: Wie Unternehmen neue Plattformen wie Instagram, SnapChat und Periscope im Content-Marketing nutzen. Wie lässt sich im Content-Marketing mit der Schnelllebigkeit der neuen Medien umgehen? Der Beitrag fasst die wesentlichen Aspekte zusammen.

Instagram, Snapchat, Periscope?!Claudia Hilker_Content Marketing

In den Online-Debatten zeigt sich eine große Spannbreite zwischen Befürwortern und Ablehnern. Die Meinungen reichen von: "Das brauche ich nicht" über Irritation: "Muss das wirklich sein?". Meine Intention war, den Zuhörern einen Überblick über das Thema mit Praxis-Beispielen zu geben, um das Thema zu verstehen und im Kontext einordnen zu können. Folgende Leitfragen habe ich in 20 Minuten beantwortet:

  • Was ist der Nutzen fürs Marketing?
  • Wie sind die Einsatzbereiche und das Nutzungsverhalten?
  • Welche Best-Practice Beispiele gibt es?

Content-Marketing mit Instagram, Snapchat, Periscope

 Content Marketing Quelle: Meedia.de

 „Facebook ist für mich gestorben“: Meedia-Praktikant Robert (14 Jahre) hat Facebook nicht als App auf seinem Smartphone, aber Snapchat, Instagram sind dabei. Facebook kämpft schon seit längerem mit dem Rückgang aktiver Nutzer. Während 2012 noch 58 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland auf Facebook eifrig Beiträge und Kommentare verfasst und Bilder und Videos eingestellt haben, waren es 2014 nur noch 34 Prozent. Neben Facebook haben sich etliche weitere Angebote entwickelt, die auf die Bedürfnisse junger Nutzer besser abgestimmt scheinen. Was bei Teenagern "rockt", haben Marketers oft noch gar nicht auf dem Schirm. Die Statistiken zeigen Veränderungen in den Social Media Netzwerken bezüglich Nutzerwachstum. Im Zeitraum weltweit von 2014 bis 2015 erzielte z.B. Instagram ein Wachstum der aktiven Nutzer in Höhe von 46 Prozent. 

Content-Marketers benötigen Wissen über Medien-Nutzungsverhalten

Eine Umfrage von nextMedia.hamburg (eine Initiative für Digitalwirtschaft) zeigt, welche Distributionsformen die Medienbranche bevorzugen.

Umfrage
Mit rund 38 Prozent führt Facebook weiterhin die Spitze an, gefolgt von YouTube mit etwa 29 Prozent. Twitter mit 15 Prozent bleibt ebenfalls relevant. Plattformen wie Google+ (6,47 Prozent), Instagram (5,47 Prozent), Snapchat (3,48 Prozent) oder Pinterest (1,99 Prozent) landeten in der Abstimmung auf den hinteren Plätzen.

Woran liegt das? Eine Vermutung: Viele Marketing-Leiter zählen zur 40+ Generation und setzen entsprechend ihres Mediennutzungsverhalten und nutzen bevorzugt etablierte Plattformen mit hoher Reichweite und ausgefeilten Werbeformaten.Das zeigt, dass Marketers ein Problem haben, mit der Schnelllebigkeit der sozialen Netzwerke zurecht zu kommen, die Relevanzen erkennen und Konsequenzen zu ziehen.

Möglicherweise ist die internationale Mediennutzung - wie so oft - der deutschen Medienlandschaft ein bis zwei Jahre voraus und das Umdenken setzt bald auch hierzulande ein. Hilfreich ist auf jeden Fall sich mit den aktuellen Entwicklungen in der Medien-Nutzung zu beschäftigen: ARD-ZDF-Studie: Mediennutzung in Deutschland 2015.

Content-Manager müssen das Mediennutzungsverhalten und die Netzwerk-Nutzung im Channel-Management beobachten, um Rückschlüsse im Content-Marketing und Konsequenzen für die Channel-Strategie zu ziehen. Im weltweiten Vergleich gibt es in Deutschland viele Social-Media-Verweigerer, so ist auch die Nutzung von Instagram, Snapchat und Periscope international höher als in Deutschland. Zur aktuellen Entwicklung in der Mediennutzung in Kürze: Facebook verliert Nutzer. Neue Netzwerke entstehen wie Instagram, mit hohen Wachstumsraten bezüglich Nutzer-Aktivität. Instagram hat sich schon etabliert, Snapchat kommt langsam an. Periscope ist relativ neu und noch recht unbekannt.

  • Instagram und Snapchat eignet zur visuellen Vermarktung. Wichtig ist der Umgang mit Keywords, Bilderauswahl und Storytelling, um Erfolge wie virale Effekte und Community-Aufbau zu generieren.
  • Periscope eignet sich zum Event-Streaming. Wichtig beim Einsatz ist, dass man sich auskennt in der professionellen Video-Produktion und im Video-Marketing mit z.B. SEO-optimierten Texten.

Handlungsempfehlungen: Instagram, Snapchat und Periscope bieten Unternehmen zahlreiche neue Möglichkeiten im Content-Marketing, um Aufmerksamkeit von Zielkunden in einem innovativen Umfeld zu gewinnen. Unternehmen gewinnen durch eine Präsenz eine Nähe zu Zielkunden. Die Chancen sind groß, dort gute Resonanz mit wenig Aufwand zu erzielen, denn viele Mitbewerber schlafen noch. Es ist jetzt noch ein idealer Ort zum Experimentieren. Die Echtzeit-Kommunikation eignet sich für Interaktion Mitmach-Aktionen im Content-Marketing. Für folgende Unternehmen kann der Einsatz von SnapChat, Instagram und Periscope im Marketing strategisch empfehlenswert sein: international agierende Unternehmen, B2B-Unternehmen und für die Zielgruppe: Jugendliche. 

Slideshare zum Vortrag über Content Marketing

Tags: Content-Marketing, Blog, Marketing

Über Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker begleitet als Unternehmensberaterin ihre Kunden in der Digital Transformation. Sie entwickelt mit ihrem Team von „Hilker Consulting“ Digital Strategien, um wirksame Lösungen in Marketing, Kommunikation und Vertrieb zu erzielen. Auch die Umsetzung der Maßnahmen und die Management-Begleitung als Beirat zur Digitalisierung zählen dazu. Dr. Hilker gibt Management-Workshops und coacht Führungskräfte in Digital Leadership. Sie hat als Bestseller-Autorin sieben Fachbücher geschrieben und bloggt. Sie hat gerade ihre nebenberufliche Promotion über Social Media abgeschlossen. Zudem ist sie Lehrbeauftragte an Hochschulen und Keynote-Speaker.

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