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26 July 2014

Share Economy: Teilen statt besitzen

Share Economy revolutioniert die Machtverhältnisse. Wissen besitzen statt Teilen war lange ein Trend. Wissen wurde lange als Machtmittel und Herrschaftsinstrument genutzt. Doch die Generation Y teilt. Der Begriff „Share Economy“ wurde von Harvard-Ökonom Martin Weitzman geprägt. Er besagt, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, umso mehr unter allen geteilt wird. In Social Media, und insbesondere seitdem es Leitthema auf der CeBIT-Messe ist, gewinnt Share Economy einen neuen Boom. Dabei werden Dinge geteilt, aber auch Wissen und Informationen.Share Economy: Teilen statt besitzen

 

 

Die Generation Y teilt

Vor allem bei den unter die 14- bis 29-Jährigen ist das Teilen beliebt: 25 Prozent nutzen es laut der Studie "Deutschland teilt" - vor allem diejenigen mit höherer Bildung und höherem Einkommen. Sie werden oft Generation Y genannt, als Nachfolger der Babyboomer-Generation X. Mit den digitalen Medien aufgewachsen sind sie always online und gelten damit manchmal als Herausforderung für die Arbeitgeber. Sie wollen sie zunehmend neue Privilegien: Mehr Urlaub, mehr Flexibilität, mehr Freiheiten - und das teilt die Ökonomie des Teilens voran.

Stellenwert von Share Economy wächst

Der Begriff der Share Economy entstand, als die Generation Y gerade erst geboren wurde. In den 80er Jahren prägte der Harvard-Professor Martin Weitzmann den Begriff. Auch die Idee zum Tauschen und Teilen ist keine Erfindung der jungen Generation: Der erste Secondhand-Laden in Hamburg  öffnete seine Türen schon vor mehr als 40 Jahren.

Teilen in Social Media

Im Jahr 2009 wurde auf der "next09"-Konferenz wurde der Begriff Share Economy zunehmend auch für das Internet verwendet. Dabei meint Share Economy hier, dass Inhalte und Wissen nicht mehr ausschließlich durch den Empfänger konsumiert werden, sondern sie auch zu Distributoren werden. Es geht also um one-to-one (Artikel versenden per E-Mail), one-to-many (einen Artikel via Twitter oder Facebook teilen) oder ein many-to-many-Prozess (wenn viele mit vielen ihr Wissen teilen wie bei Wikipedia). Dieses Phänomen wurde bereits mit dem Begriff Wikinomics von Don Tapscott beschrieben. Share Economy gilt inzwischen als elementarer Web-2.0-Bestandteil und als wichtiger Trend für alle, die online Wissen erstellen und teilen.

Share Economy in der Wirtschaft

Beim Sharing nutzt man Gebrauchsgüter statt sie zu kaufen. Zum Beispiele zur Mobilität wie beim Carsharing oder auf Musikportalen wie Spotify, wo es um die zeitlich begrenzte Nutzung von Musikstücken geht. Auch bei Software setzt sich der Trend durch, wo es von umfassenden Paketen zu Teillösungen aus der Cloud geht. Offen sind Forderungen zur internationalen Nutzung. Bisher gibt es nur nationale Insellösungen, ohne Lösungen für die globalisierte Wirtschaft zu schaffen.

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Tags: Zukunft, Share Economy, Strategie

Über Claudia Hilker

Claudia Hilker

Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin für digitale Marketing-Kommunikation und berät Unternehmen in der Strategie-Entwicklung mit Full-Service. Qualifizierte Mitarbeiter sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. Claudia Hilker gibt Management-Workshops, schult Führungskräfte in Digital Leadership und ist Speaker. Sie schreibt Marketing-Bücher und bloggt über Marketing-Kommunikation, Social-Media-Marketing, Finanzmarketing und Digital Leadership. Sie hat Lehraufträge und schreibt eine Dissertation über Social Media. Folgen Sie mir auf Twitter, Google+ und Facebook. Vernetzen Sie sich mit mir auf Xing und LinkedIn.

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