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09 February 2016

E-Learning Trends 2016



E-Learning ist eine der zahlreichen Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. In einem anderen Beitrag habe ich bereits thematisiert, das E-Learning persönlicher wird. Doch wie verbreitet ist es? Bitkom, der Bundesverband der Informationswirtschaft hat dazu eine Umfrage gestartet, die mit interessanten Ergebnissen aufwartet.

E-Learning als neue Form des Lernens

Die Zeiten, in denen sich Schüler mit umfangreichen Kopien begnügen mussten, neigen sich dem Ende zu. Laut einer Umfrage von Bitkom, nutzen sechs von zehn Lehrern (79 Prozent) bereits spezielle Lernplattformen, um ihren Schülern wichtiges Unterrichtsmaterial zukommen zu lassen. Dieser Anteil verdeutlicht, dass durch die Digitalisierung und durch die damit verbundene Verfügbarkeit neuer Medienformate neue Möglichkeiten entstehen, wie Lehrer und Schüler miteinander kommunizieren können.

E-Learning Quelle: Hilker Consulting

In dieser Grafik ist ersichtlich, in welcher Form die Onlinewelt für das E-Learning genutzt wird. 61 Prozent der Befragten und damit über die Hälfte nutzen Plattformen, spezielle Lernplattformen, auf denen Lehrer die Unterrichtsmaterialien auf Servern sichern können. Die Schüler sind dann mit Hilfe von Zugangsdaten in der Lage, auf die Materialien zuzugreifen und diese herunterzuladen. 49 Prozent und damit knapp die Hälfte der Befragten setzen für die Verbreitung von Informationen auf klassischere Medien, wie E-Mails. Allerdings nutzt dieser Anteil auch soziale Netzwerke und Cloud Dienste. So haben Schüler die Möglichkeit, jederzeit auf die Daten zugreifen zu können und die ensprechenden Lehrer zu kontaktieren.

Per E-Mail werden die meisten Daten verschickt

Weiterhin widmet sich die Studie mit dem Beliebtheitsgrad der verschiedenen Kommunikationsformen.

E-Learning Quelle: Hilker Consulting

Demnach wird die E-Mail als Medium von knapp 40 Prozent der Befragten als Kommunikationsplattform genutzt. 35 Prozent nutzen Onlineplattformen, über die fertige Materialien angeboten werden. Möglich ist dies Beispielsweise zur Unterstützung des Lernprozesses. 31 Prozent nutzen Plattformen, mit denen das Erstellen eigener Inhalte möglich ist. Lediglich 12 Prozent nutzen Social Media. Da Social Media in erster Linie zur direkten Kommunikation dient, wird es nicht Bereitstellungsplattform für Materialien genutzt.

Drei E-Learning Projekte im Überblick

Es ist nicht nur interessant zu sehen, wie die Möglichkeit des E-Learnings direkt genutzt wird. Durch immer neue Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung enstehen, entstehen auch immer neue Projekte. So auch in Bezug auf das E-Learning. Um die besten Projekte hervorzuheben, zeichnet Bitkom mit dem d-elina Award die besten Innovations- und Nachwuchsprojekte aus. In diesem Jahr geht der Preis mit drei Projekten nach Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und nach Sachsen.

  1. Das Projekt Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig der Universität Leipzig bietet Nutzern die Möglichkeit, per Smartphone und Tablet an 25 Standorten in Leipzig historische Fotografien mit der gegenwärtigen Kameraperspektive „verschmelzen“ zu lassen und so den zeitlichen Wandel anschaulich dargestellt zu erhalten.

  2. Open Roberta richtet sich an Schüler ab zehn Jahren. Die Software ist frei verfügbar und arbeitet Cloud-basiert. Dies ermöglicht, über eine grafische Oberfläche Lego-Roboter zu steuern oder aber einen simulierten Roboter online zu programmieren. Das „Open Roberta Lab“, in welchem die Software entstanden ist, wird am Fraunhofer IAIS in Sankt Augustin bei Bonn in Partnerschaft mit Google entwickelt und durch eine Schirmherrschafft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung betreut.

  3. Der dritte Preisträger ist der Personal Data Locker.Das Open Source Projekt von der Sicher-im-Inter.net eG. können Lernende ihre Daten aus verschiedenen Aktivitäten sammeln und als exportierbaren Lebenslauf darstellen. Darüber hinaus können die Daten nach der Zeit an der Universität genutzt werden. Durch dieses Tool ist es möglich, Big Data im E-Learning nachzuvollziehen und zu kontrollieren.

Fazit: Durch die Digitalisierung und die private Nutzung von Onlinemedien erhält die Digitalisierung automatisch Einzug in den schulischen- und universitäten Bereich. Es entstehen durch den digitalen Kreislauf ständig neue Projekte, die das Öernen vereinfachen und die die Informationen dauerhaft nutzbar machen.

Weitere Beiträge zu dem Thema:

> Bildung 2.0: Das Internet verändert das Lernen

> Business Englisch lernen

> Digitales Marketing: Trends 2016

> Content Marketing Konzept von Hilker Consulting

> Content-Marketing-Conference

 

Tags: Allgemein, Kommunikation, Digital, Weiterbildung

Über Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin zur Digitalisierung. Als Inhaberin von „Hilker Consulting“ entwickelt mit ihrem Team Digital Strategien, um den Geschäftserfolg ihrer Kunden zu steigern. Auch die Umsetzung und Begleitung im Change Prozess als Beirat, Coach und Speaker zählt dazu. Dr. Hilker gibt Workshops, Seminare und hält Vorträge und Vorlesungen. Sie hat als Bestseller-Autorin neun Fachbücher geschrieben und ihre nebenberufliche Promotion über Social Media erfolgreich abgeschlossen. Mehr: www.hilker-consulting.de

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