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03 March 2016

Das Risikomanagement im Projektmanagement



In dieser Beitragsserie zu Projektmanagement habe ich verschiedene Themen angesprochen, die für ein erfolgreiches Projekt entscheident sind. Dazu gehören unter anderem die Stakeholder Analyse, die Kommunikation in Projektgruppen innerhalb eines Projektteams und die Krisenkommunikation. Von bedeutung für das Projektmanagement ist aber auch das Risikomanagement. Was ist dabei zu beachten?

Ein Frühwarnsystem für Risiken

Projektmanagement Quelle: pixabay.com

Wer ist für das Risikomanagement verantwortlich? Der Projektleiter ist nicht nur in der Pflicht, die Projektaufgaben zu koordinieren, die Projektteams einzuteilen und eventuelle Krisen zu bewältigen. Zu seinen Aufgaben gehört auch das Risikomanagement. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass alle an dem Projekt beteiligten regelmäßig über ihre Risiken berichten und alle vereinbarten Maßnahmen, wie beabsichtigt, umgesetzt werden. Allerdings kann es organisatorisch von Vorteil sein, einen zusätzlichen Risikobeauftragten zu bennennen.

Die Position des Risikobeauftragten beinhaltet die Aufgabe, potentielle Risiken für das Projekt zu überwachen und gegebenenfalls zu melden. Der Risikobeauftragte nimmt damit die Position eines Frühwarnsystems für den Projektleiter ein. Die Rolle des Risikobeauftragten sollte als Unterstützer verstanden werden. Dies ist in der Praxis aber oft nicht ganz unbroplematisch, da die Gefahr besteht, dass eventuelle Risiken geheimgehalten werden und so die ausführende Person der Rollendefinition nicht gerecht wird.

Verschiedene Arten von Risiken im Projektmanagement

Wie aber können Risiken frühzeitig erkannt werden? In der Praxis unterscheidet man dazu zwischen internen und externen Risiken

  1. Interne Risiken: Als interne Risiken bezeichnet man Risiken, die unmittelbar aus dem Projekt entstehen. Beispielsweise kann dies ein Ablauffehler des Projektes sein. Interne Risiken sind in der Regel leicht zu entdecken, wenn alle Verantwortliche für die in dem Projektstrukturplan festgelegten Arbeitspakete ihren eigenen Arbeitsbereich auf Risiken hin analysieren. Dort fällt jedem Projektmitglied ein spezifischer Aufgabenbereich zu. Der Vorteil liegt darin, dass bei einem entretenden Risiko der Fehler schneller entdeckt und beseitigt werden kann.
  2. Externe Risiken: Anders als bei internen Risiken stellt sich die Erkennung von externen Risiken als komplizierter dar. Der Grund dafür ist, dass externe Risiken oft in Bereichen entstehen, auf die Projektmitglieder und im speziellen der Projektleiter keinen Einblick hat. Ein Beispiel dafür ist der Wettbewerb unter den Unternehmen einer Branche, da die Projektmitglieder zwar Kompetenz in ihren Fachbereichen vorweisen können, aber eventuell nicht in der Lage sind,die Veränderung des branchenspezifischen Wettbewerbs einzuschätzen.

Eine Kommunikation auf Augenhöhe ist erforderlich

Gelingt es, Risiken frühzeitig zu erkennen, können diese meist entweder noch abgewendet werden. Gelingt die Abwendung nicht, können Projektteams den Projektverlauf noch derart steuern, dass die Auswirkungen des Risikos auf das Projekt geringer ausfallen. Anhand dessen wird deutlich, wie bedeutend ein Frühwarnsystem für das Risikomanagement ist. Der Risikobeauftragte nimmt als Meldestelle für Risiken eine Rolle ein, die zwischen den regulären Projektmitgliedern und dem Projektleiter liegt. Da sich der Risikobeauftragte direkt an den Projektleiter wendet, sollte die Kommunikation zwischen beiden Personen aber auf Augenhöhe stattfinden.

Ich hoffe, Sie konnten mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick in das Risikomanagement für Projekte erhalten. Bleiben Sie gespannt. Nächste Woche thematisiere ich das Selbstmanagement für den Projektleiter.

Weitere Beiträge zu dem Thema:

> Projektmanagement: Die Stakeholder Analyse

> Projektmanagement: Kommunikation in Projektgruppen

> Projektmanagement: Teambuilding als Kompetenz

> Projektmanagement: Der Projektstrukturplan

> Projektmanagement: Digitale Auswirkungen

> Projektmanagement: Krisenkommunikation in Projekten

> Das Risikomanagement im Projektmanagement

> Leadership für ein erfolgreiches Projektmanagement

> Das Selbstmanagement im Projektmanagement

> Projektmanagement: Zusammenfassung und Fazit

 

Tags: Allgemein, Kommunikation, krisenkommunikation, Strategie

Über Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker

Dr. Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin zur Digitalisierung. Als Inhaberin von „Hilker Consulting“ entwickelt mit ihrem Team Digital Strategien, um den Geschäftserfolg ihrer Kunden zu steigern. Auch die Umsetzung und Begleitung im Change Prozess als Beirat, Coach und Speaker zählt dazu. Dr. Hilker gibt Workshops, Seminare und hält Vorträge und Vorlesungen. Sie hat als Bestseller-Autorin neun Fachbücher geschrieben und ihre nebenberufliche Promotion über Social Media erfolgreich abgeschlossen. Mehr: www.hilker-consulting.de

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